Montag, 11. Dezember 2017
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Chronik

Jede Feuerwehr hat Ihre Geschichte

Damit auch die der Helpser Wehr nicht in Vergessenheit gerät, haben wir diese einmal aufbereitet:

 

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Jede Feuerwehr hat Ihre Geschichte

Damit auch die der Helpser Wehr nicht in Vergessenheit gerät, haben wir diese einmal aufbereitet:

 

Gründung

Vor dem II. Weltkrieg hatten sich die Orte Helpsen, Kirchhorsten und Sülbeck zusammengetan um gemeinsam eine Feuerwehr zu unterhalten. Dieser Zusammenschluss hat den II. Weltkrieg aber nicht überdauert.Dies führte dann dazu, dass der Bürgermeister der Gemeinde Helpsen, Friedrich Tielking, zu einer Versammlung am 17.02.1951 einlud. Auf dieser Versammlung wurde die Freiwillige Feuerwehr Helpsen gegründet. 31 Männer aus Helpsen erklärten sich bereit, der FF Helpsen als aktive Mitglieder beizutreten.

1964 Gründung Erste Jugendfeuerwehr

1988 Gründung zweite Jugendfeuerwehr

2006 Gründung Kinderfeuerwehr "Die Feuerzwerge"

Ortsbrandmeister

1951 - 1957   Karl Ahrens

1957 - 1966   Alfred Schablowski

1966 - 1986   Helmut Morytz

1986 - 1992   Rudolf Leers

1992 - 2005    Ewald Schütte

2005  - jetzt     Alexander Diedler

Entwicklung im Laufe der Zeit

1951
Zum Anfang war die Ausrüstung recht bescheiden, sie bestand aus einer Handdruckspritze und einem Kradmelder. Die Alarmierung erfolgte mit einem Feuerwehr - Horn, mit dem man auf dem Fahrrad durchs Dorf fuhr. Die Ausrüstung mit einem TS-Anhänger und dazugehöriger Tragkraftspritze bedeutete einen riesigen Fortschritt. Als es dann noch gelang, für diesen Anhänger ein geeignetes Zugfahrzeug zu beschaffen (einen 8 - Zylinder Horch), war die Helpser Wehr für damalige Verhältnisse schon gut ausgerüstet. Die Mühen und der Schweiß, den das Anwerfen des Autos per Handkurbel kostete, nahm man gerne in Kauf. Mancher Einsatz wurde mit diesem Gespann gefahren. Noch heute bekommen unsere ältesten Mitglieder glänzende Augen, wenn in gemütlicher Runde die Sprache auf den alten „Horch“ kommt.

Das Gerätehaus befand sich zu dieser Zeit in der Riepacker Str. 63, dort hat der spätere Ortsbrandmeister Alfred Schablowski als Kind mit seinen Eltern in der oberen Etage gewohnt.

1957 wurde Alfred Schablowski Ortsbrandmeister.

Im Jahre 1959 wurde dann ein VW-Bus (Kombi) als Zugfahrzeug für den Tragkraftspritzenanhänger beschafft. Dieses Fahrzeug stand 36 Jahre im Dienst der Feuerwehr Helpsen. Es wurde später zum Mannschafts- und Gerätetransport eingesetzt und befindet sich heute in Privathand.

In der Amtszeit des Ortsbrandmeisters Alfred Schablowski entstand das heutige Gerätehaus an der Gehle, Riepacker Str. 37, in dem auch die Gemeinde ihr Domizil bezog. Bei dem Bau dieses Hauses legten viele Feuerwehrkameraden kräftig mit Hand an. 1963 konnte dann die Einweihung gefeiert werden.

Im gleichen Jahr wurde auch noch die Tragkraftspritze in den Ruhestand geschickt und gegen ein modernes automatisch arbeitendes Aggregat ausgetauscht.

1964 wurde erstmals eine Jugendfeuerwehr gegründete und gab der Wehr einen entscheidenden Auftrieb. Von den damaligen Mitgliedern sind heute noch drei Kameraden aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Helpsen. Nachdem die damaligen Jugendlichen aus Altersgründen ausschieden, oder in die aktive Wehr gewechselt hatten und der Nachwuchs ausblieb, wurde die Jugendwehr geschlossen

Im Jahre 1966 übernahm Helmut Morytz den Posten des Ortsbrandmeisters.

Die Entwicklung des Ortes Helpsen machte es notwendig, die Schlagkraft der Feuerwehr zu erhöhen und deren Ausrüstung zu verbessern. Es wurde ein Schulzentrum und ein Altenheim gebaut. So entschloss sich die damalige Gemeindeverwaltung Helpsen, ihrer Feuerwehr ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8) zu beschaffen. Am 09.05.1970 wurde dieses Fahrzeug der Wehr übergeben. Es hatte beim „Ausscheiden aus dem Dienst“ im Jahre 2001 stolze 31 Dienstjahre hinter sich. Dies ist jedoch nur durch gute Pflege und Wartung durch die Kameraden möglich gewesen.

1971 war der erste Großbrand für die Feuerwehr Helpsen seit ihrer Gründung. Auf dem Rittergut brannte eine Scheune nieder.

10.06.1972 kam es zum nächsten Großbrand in Helpsen. Ein altes, unbewohntes Fachwerkhaus „Helpsen Nr.13“ stand in Flammen.

Am 18.04.1973 schlug der rote Hahn wieder zu. Das Backhaus auf dem Hof Helpsen Nr.1 stand in Flammen. Als die ersten Wehren bereits wieder abrückten, und der Brand unter Kontrolle schien, brannte plötzlich auch noch das Wohnhaus. Brandursache bis heute ungeklärt

Die Feuerwehr Helpsen rückte am 15.08.1975 für mehrere Tage mit der Kreisbereitschaft zur Brandbekämpfung ab. Es war der bisher größte Waldbrand in der Bundesrepublik Deutschland. In der südlichen Lüneburger Heide mit unterschiedlichen Brandherden bei Gifhorn, Eschede und Meinersen. (Heidebrand)

Durch die Gebietsreform wurde die Feuerwehr Helpsen zur Ortsfeuerwehr im Rahmen der Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt. Die Zuständigkeit der Wehr liegt seitdem in den Händen der Samtgemeindeverwaltung. Da die Samtgemeinde Nienstädt auf die Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehr großen Wert legt, erfolgte die Ausrüstung mit Atemschutzgeräten. Unsere Kameraden unterzogen sich umgehend der schweißtreibenden Ausbildung an diesen Geräten.

1986 wurde Rudolf Leers Ortsbrandmeister. In seiner Amtszeit wurde des Gerätehaus modernisiert und die Jugendfeuerwehr wieder eingeführt.

Die stetige Entwicklung zur Verbesserung im Ausrüstungsstand ging auch unter der Regie des Ortsbrandmeisters Rudolf Leers weiter. Zunächst wurde durch die Gliedsgemeinde Helpsen eine Gaszentralheizung installiert.

22.03.1986 Großbrand bei der Firma Hautau

1989 - 1990 wurden dann die Sanitär- und Elektroanlagen durch die Kameraden modernisiert, wobei die Samtgemeinde die Materialkosten getragen hat. Diese Arbeiten waren unter anderem Notwendig, weil inzwischen die ersten Frauen ihren Feuerwehrdienst leisteten.

1988 leitete der Ortsbrandmeister Rudolf Leers die ersten Schritte zur Wiedergründung einer Jugendfeuerwehr in Helpsen ein. Jugendwart wurde Michael Hübner und Stellvertreter Carsten Vogt. Mit einer Teilnehmerzahl von 6 Jugendlichen, wurde der Dienst wieder aufgenommen. Diese Entscheidung bedeutete eine positive Entwicklung für unsere Ortswehr. Die zur offiziellen Gründung erforderliche Mitgliederzahl von 9 Jugendlichen wurde etwas später erreicht, so dass am 8.09.1989 die Gründung gefeiert wurde.

Am 13. Juni 1991 wurde das 40jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Helpsen an vier Tagen ausgiebig gefeiert. Angefangen mit einem Kommers und Kameradschaftsabend, Disco für Jugendliche, Sternmarsch, Festball und Katerfrühstück.

10. August 1992 Großbrand auf der Deponie in Nienstädt

1992 übernahm Ewald Schütte die Leitung der Wehr und wurde Ortsbrandmeister von Helpsen. In seiner Amtszeit wurde das Gerätehaus erweitert und er übernahm 2 neue Fahrzeuge.

Es kam aber auch eine zusätzliche Aufgabe für unsere Feuerwehr hinzu. In der Samtgemeinde ergab sich die Notwendigkeit die Wasserförderung über lange Wegstrecke neu zu organisieren, damit verbunden war die Anschaffung eines Schlauchwagens.

Dieses Fahrzeug kann 2000 Meter B-Schlauch in kurzer Zeit während der Fahrt verlegen. Die Kameraden der Feuerwehr Helpsen erklärten sich bereit, diese Mehrarbeit auf sich zu nehmen, so dass der SW 2000 am 19.08.1994 übergeben und mit einer Feier eingeweiht werden konnte.

1995 wurde die stille Alarmierung eingeführt. Mit den Funkmeldeempfänger wurden die Kameraden alarmiert, ohne dass die Sirene heulte.

Im Jahr 2001 ist das alte Löschgruppenfahrzeug (LF 8) aus dem Dienst ausgeschieden und wurde durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit 500 Liter Wassertank (TSF-W) ersetzt.

Im Jahre 2002 ergab es sich, dass die obere Wohnung im Gerätehaus in der Riepacker Str.37 frei wurde und die Genehmigung für einen Umbau erteilt wurde. Die Materialkosten wurden von der Samtgemeinde übernommen. In 2995 Arbeitsstunden haben die Kameraden die Wohnung in Eigenleistung umgebaut, so dass ein Aufenthaltsraum, Toilette, Küche / Theke entstand. Sogar der Ortsbrandmeister bekam ein eigenes Büro. In den unteren Räumen bekam die Jugendfeuerwehr einen eigenen Raum, der zweite wurde zu einer Umkleide umfunktioniert, damit die Einsatzbekleidung nicht mehr in der Halle hängen musste. Von diesem Umkleideraum kommt man seitdem über eine Treppe direkt in die Fahrzeughalle. Das „neue“ Gerätehaus konnten dann am 10.10.2003 eingeweiht werden.

20.06.2003 Scheune brennt in voller Ausdehnung / Einsatz Bückeburg-Rusbend, Heveser Feld
Zu diesem Einsatz wurden primär die Feuerwehren Meinsen-Warber-Achum, Rusbend und Bückeburg-Stadt alarmiert. Sehr schnell wurden nach dem Eintreffen des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Dirk Hahne die Feuerwehren Evesen und der Schlauchwagen aus Helpsen, der ein lange Wegstrecke von 2 km vom Kanal bis zum Brandobjekt verlegte, sowie die Flugplatzfeuerwehr Achum angefordert, da die Löschwasserversorgung vor Ort sehr problematisch war. Bereits zu Beginn des Einsatzes war jedoch klar, daß die Scheune nicht mehr zu retten ist. Es wurden jedoch noch 6 Tiere aus der Scheune gerettet und der angrenzende Schweinestall (4 m Entfernung) konnte durch den massiven Einsatz der Wasserwerfer des TLF 24/48 und der Flugfeldlöschfahrzeuge aus Achum ohne Beschädigung und Evakuierung der Tiere gehalten werden.

2003 Flächen und Waldbrand in Liekwegen.

2004 ging die Feuerwehr mit einer Homepage ins Internet. Unter www.feuerwehr-helpsen.de können Interessierte alles über die Feuerwehr erfahren.

Im Jahr 2005 übernahm Alexander Diedler das Amt des Ortsbrandmeisters. Als jüngster Brandmeister von Helpsen, setzt er bis heute, auf moderne Technik. Mit Laptop und Beamer wurde der Schulungsraum neu ausgestattet.

24. April 2005 Wohnhausbrand in Helpsen

12.12.2005 Großbrand auf der Mülldeponie in Sachsenhagen, bei dem Einsatz musste die Feuerwehr Helpsen mit dem SW- 2000 eine lange Wegstrecke von über 5 km Länge mitverlegen.

2006 veranstaltet die Feuerwehr erstmals ein Oktoberfest. Mit wenig Erwartung, wurde das Fest ein voller Erfolg. Bei Oktoberfestbier, Brezeln, Leberkäs´ mit Kraut und Kartoffelsalat wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Um die Zukunft der Feuerwehr im Auge zu behalten wurde am 16. September 2006 eine Kinderfeuerwehr „Die Feuerzwerge“ ins Leben gerufen.

2007 Umstellung auf die digitale Alarmierung. Alle alten analogen Funkmeldeempfänger wurden gegen digitale ersetzt.

2007 Land unter in Hildesheim. Nach tagelangen Regenfällen sind die Pegel der Flüsse quer durch Deutschland stark angestiegen. Auch im Landkreis Hildesheim stiegen die Pegel der Innerste so stark an, dass die örtlichen Feuerwehren schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kamen. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, zu der die Feuerwehr Helpsen auch gehört, wurde daher angefordert und rückte geschlossen mit ca. 40 Fahrzeugen und 100 Feuerwehrleuten nach Hildesheim ab. Nach einer ersten Lageerkundung bekamen wir die Aufgabe zugeteilt, einen Abschnitt eines Deiches mit Sandsäcken zu sichern und zu beobachten. Gegen Abend wurden wir dann in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des LK Hildesheim untergebracht. Nach einer Stärkung mit Essen und Trinken konnte sich ein Teil des Zuges zum Schlafen legen, während ein anderer Teil Nachtwache gehalten hat. Am morgen danach hatte sich die Lage inzwischen wieder soweit stabilisiert, dass die Kreisbereitschaft Süd wieder gesammelt die Rückreise nach Schaumburg antreten konnte. Insgesamt war dies eine interessante Erfahrung fern ab der normalen Einsätze wie Ölspur und Feuer, dass fördert die Kameradschaft und den Zusammenhalt unter den Feuerwehren. Egal wo die Feuerwehren bei Großschadenslagen auftauchen, sie werden freundlich von den Anwohnern empfangen und bestens versorgt.

2008 wurde mit der “Heißausbildung“ im Brandhaus in Lemgo begonnen. "Fit for Fire" - so lautete die Grundidee der beiden Feuerwehrführungen Helpsen und Liekwegen. Deshalb haben sie beschlossen, den Feuerwehrleuten ein echtes Training unter möglichst realistischen Einsatzbedingungen zu ermöglichen. Dazu wurde ein Übungsabend an der Brandsimulationsanlage in Lemgo gebucht. Bei einer Gewöhnungsübung wurde ein Raum auf 500- 600 Grad Celsius in Kopfhöhe erwärmt, um testen zu können, was die heutige Schutzkleidung aushält. Anschließend wurden noch zwei Übungen unter Realbedingungen mit Feuer und Rauch abgearbeitet werden, wobei es galt einen Küchenbrand und eine Menschenrettung durchzuführen.

04.10.2008 findet das 4. Oktoberfest in den Räumen der Feuerwehr statt

2009 hieß es Jubiläum 20 Jahre Jugendfeuerwehr Helpsen. Dies wurde mit einen Orientierungsmarsch inkl. Kaffe/Kuchen gefeiert. Abendprogramm "Gehle in Flammen" mit einem Feuerwerk der Extraklasse

2010

2011

2012

2013

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr fand am 28.06.2014 ein Gemeinde- und Freundschaftswettbewerb in Helpsen statt. Im Gemeindewettbewerb belegten wir den 2. Platz von insgesamt 7 und im Freundschaftswettbewerb den 6. von insgesamt 15. Am Gerätehaus gab es Bratwurst, Pommes, Getränke und als Attraktion einen Hüpfberg.

2015

2016 folgt das 10jährige Jubiläum der Feuerzwerge


Kontakt

Ortsbrandmeister Alexander Diedler
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Jugendwart Michael Hübner
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Kinderfeuerwehr Jessica Bunzel
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Dienstzeiten

Einsatzabteilung
Jeden 2. Mittwoch 19 - 21 Uhr

Kinderfeuerwehr
Jeden 2. Donnerstag, 17 - 18 Uhr

Jugendfeuerwehr
Jeden Dienstag, 17:30 - 19:00 Uhr